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Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Berufs- und Weiterbildung

DoktorandInnen

  • Andre Kukuk M.Ed.: Digitalisierungswiderstände von betrieblich Beschäftigten in der Transformationsgesellschaft (Arbeitstitel)
  • Lorina Metzger M.A.: Solidarität: ein Begriff erziehungswissenschaftlichen Denkens und Handelns? Eine philosophisch-theoretische Reflexion und hermeneutisch-historische Rekonstruktion erwachsenenbildungstheoretischer Solidaritätsdeutungen am Beispiel der Arbeiterbildung (Arbeitstitel)
    Entwürfe gesellschaftlichen Zusammenseins sind als implizite Annahmen in allen Bildungstheorien und -vorstellungen enthalten. Ziel der Arbeit ist es, beispielhaft am Begriff „Solidarität“ dieses Verhältnis von Gesellschaft und Bildung zu veranschaulichen. Den Ausgangspunkt bildet die Annahme, dass Solidaritätsvorstellungen bereits in die Bildungsideen der Arbeiterbildung des 19. Jahrhunderts eingegangen sind. Dieser Spur folgend, wird der Versuch unternommen, eine Theorie ‚solidarischer Bildung‘ zu formulieren.  
  • Eliza Grezicki M.A. (Zweitbetreuung, Erstbetreuung Frau Prof. Dr. Casale): Die pädagogisch anthropologische Grundlegung des Studium Generale (Arbeitstitel)
    Ziel des Promotionsvorhabens ist, die Idee des pädagogisch anthropologisch gedachten Studium Generale in der BRD nach 1945 zu analysieren. Die Idee des Studium Generale im Rahmen der (Erziehungs)Wissenschaft der BRD nach 1945 wird dabei bildungshistorisch und erkenntnis-/wissenschaftstheoretisch erforscht.
    Das Studium Generale wird im Diskurs über die Möglichkeit und Notwendigkeit der Bildungs- und Universitätsreformen in der BRD nach 1945 im Sinne Klaus Schallers Verständnis des pädagogisch anthropologischen Studium Generale analysiert. Der Ausgangspunkt dieser Idee des Studium Generale liegt in Schallers Kritik an René Descartes' Wissenschaftstheorie. In Schallers Werk werden insbesondere das Denken und die Stellung der Wissenschaftslehre Fichtes, der Wissenschaftsdidaktik und der Erziehungswissenschaft innerhalb der neuzeitlichen Wissenschaft beleuchtet. Aus diesen Verständnissen heraus werden weitere (erziehungswissenschaftliche) Auffassungen des Studium Generale vor dem Hintergrund ihrer wissenschaftstheoretischen Paradigmen analysiert. Von der Rekonstruktion ausgehend werden Rückschlüsse auf die Disziplingeschichte der Pädagogik/Erziehungswissenschaft, auf die Wissenschaftsgeschichte, die Lehrerbildung und den epistemologischen Wandel gezogen.

 

Abgeschlossene Promotionen

  • Dr. Ulrich Weiß (Erstbetreuung, Zweitbetreuung Prof. Dr. Philipp Gonon): Jenseits des Scheiterns - Anerkennungsstrategien Jugendlicher mit Hauptschulabschluss im Berufsgrundbildungsjahr (Tag der Disputation am 16.04.2018)
  • Dr. Marina Radke (Zweitbetreuung, Erstbetreuung Frau Prof. Dr. Röhner): Entwicklung der Selbstwirksamkeitsüberzeugungen in der Berufsorientierung für Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnis (BJA) durch Innovierung und Umstrukturierung des Unterrichtkonzeptes (abgeschlossen Juni 2016)