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Jacqueline Kunhenn M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitseinheit Sozialpädagogik

Projekte

Mitarbeit bei der Planung des Forschungsprojekts ‚Inanspruchnahme sozialer Dienstleistungen – Bedingungen, Konstellationen und Barrieren‘

Laufzeit: November 2016 bis Oktober 2018

Das Projekt zielt auf die kritische Analyse und Rekonstruktion derjenigen Faktoren und Bedingungen sozialer Dienstleistungen, die aus der Perspektive ihrer Nutzerinnen und Nutzer die Inanspruchnahme erschweren, sie verhindern und damit der Realisierung einer Passung von Erbringung und Inanspruchnahme entgegenstehen. Diese auf institutionelle und kontextuelle Rahmenbedingungen sowie nutzerseitige Dispositionen zurückzuführenden Aspekte sozialer Dienste werden hier als "Barrieren der Inanspruchnahme" konzipiert.
Barrieren finden sich auf unterschiedlichen Ebenen des Inanspruchnahmeprozesses. Das Forschungsinteresse   richtet   sich  auf   die   Identifikation   und  Rekonstruktion   typischer Konstellationen im Prozess der Erbringung sozialer Dienstleistungen, die sich zu strukturell wirkenden   Barrieren   der   Inanspruchnahme   verdichten.

Mitarbeit im Evaluationsprojekt ‚Schulsozialarbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Wuppertal‘

Laufzeit: November 2012 bis September 2013

Dieses Evaluationsprojekt hatte den Auftrag, Angebote der Schulsozialarbeit im Rahmen des bundesweiten Bildungs- und Teilhabepakets an Wuppertaler Schulen, im Schwerpunkt Grundschulen, zu untersuchen. Eine besondere Zielsetzung dieses Projekts war es mithilfe der Angebote der Schulsozialarbeit einen Ausgleich sozialer Benachteiligung zu leisten. Die Herausforderung der Evaluation bestand darin, ihren Blick auf die Bearbeitung eben dieses Zieles zu richten. Im Rahmen einer quantitativen Erhebung konnte neben sämtlichen beteiligten SchulleiterInnen und SchulsozialarbeiterInnen eine nicht unerhebliche Anzahl von fast 600 Schülerinnen und Schülern, knapp 200 Lehrerinnen und Lehrern und 85 Eltern erreicht werden. Die Evaluationsergebnisse fanden im kommunalen Raum großes Interesse, nicht zuletzt in der politischen Auseinandersetzung um die Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit.

 

Mitarbeit im Projekt ‚Fachkräfte in den erzieherischen Hilfen. Studien- und Ausbildungsgänge zur Umsetzung des Fachkräftegebotes in erlaubnispflichtigen (teil-)stationären Hilfen zur Erziehung.‘

Laufzeit: Oktober 2014 bis Mai 2015

Dieses Projekt befasst sich mit der zunehmend komplexer zu beantwortenden Frage, was eine Fachkraft im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe eigentlich ‚ist’, konkretisiert in Bezug auf die Qualifikationen, die vorliegen müssen, um im erlaubnispflichtigen Bereich der (teil-)stationären erzieherischen Hilfen als Fachkraft tätig sein zu können. Diese eher technisch anmutende Frage zielt letztlich darauf, die notwendigen Handlungskompetenzen professioneller Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen in einem spezifischen Feld der Sozialen Arbeit mit dem sich fortwährend wandelnden und im Zuge des Bologna-Prozesses erheblich ausdifferenzierten hochschulischen und fachschulischen (Aus-)Bildungsgängen in Bezug zu setzen.

Kooperationsprojekt mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter / Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe.