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Katharina Gundrum M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitseinheit Sozialpädagogik

Ausgrenzung im Kontext der Inanspruchnahme personenbezogener sozialer Dienstleistungen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe 

Beabsichtigt ist die Auseinandersetzung mit ‚Ausgrenzung im Kontext der Inanspruchnahme personenbezogener sozialer Dienstleistungen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe‘ als einem Feld der Sozialen Arbeit. Die kritische Analyse und Rekonstruktion divergierender Formen von Ausgrenzung durch die Kinder- und Jugendhilfe soll im Sinne der neueren Theorie Sozialer Arbeit als Soziale Dienstleistung (Schaarschuch 1999) vom Abstrakten zum Konkreten (Marx 1953) erfolgen, also beim Erbringungsverhältnis ansetzen und dieses mit dem Erbringungskontext sowie den gesellschaftliche Bedingungen in Verbindung bringen und damit deren wechselseitige Relation analysieren. Gefragt wird, im Rahmen Sozialpädagogischer Nutzerforschung (Oelerich, Schaarschuch 2005), inwieweit mit Ausgrenzung im Kontext Sozialer Arbeit eine produktive Bearbeitung der Lebensgestaltungsaufgaben durch die NutzerInnen möglich ist und was Entsprechendes für die Sozialer Arbeit, im Kontext des aktivierenden Staates, bedeutet. Die Analyse der Gebrauchswerthaltigkeit Sozialer Arbeit soll dazu dienen, Schlüsse bzgl. der Rolle/Funktion Sozialer Arbeit in der von Ausgrenzung und Ungleichheit geprägten Gegenwartsgesellschaft zu ziehen.