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Aktuelles

Exkursion zur Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal – Fachdidaktik des Unterrichtsfaches Pädagogik

Am 08.01.2019 hat das Seminar „Erziehung im Nationalsozialismus“ (MEd 2011) unter der Leitung von Frau StRˈ Sabrina Wüllner die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal besucht. Im Austausch mit Frau Dr. Ulrike Schrader, Leiterin der Gedenkstätte in Elberfeld, besichtigten die rund 20 Studierenden die Dauerausstellung „Tora und Textilien. Jüdisches Leben in Wuppertal, in Berg und Mark“ und erhielten umfangreiche Informationen zur jüdischen Geschichte, im Allgemeinen wie insbesondere bezogen auf jüdische Mitbürger in und rund um Wuppertal zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges sowie in der Gegenwart.

Im Anschluss an die Führung ergab sich die Möglichkeit, Frau Dr. Schrader in einem Experteninterview und einer anschließenden offenen Diskussion Fragen zur Gedenkstätte sowie zum Berufsbild der Gedenkstättenpädagogin bzw. des Gedenkstättenpädagogen zu stellen. Im Seminarkontext hatten sich die Teilnehmer*innen bereits inhaltlich mit dem Berufsbild und Gedenkstätten als außerschulischen Lernorten auseinander gesetzt und nutzten nun die Möglichkeit, ihre theoretischen Kenntnisse mit Hilfe der Expertin außerhalb der Universitätsgrenzen zu erweitern. Da die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal u.a. regelmäßig Führungen für Schulen anbietet und Bildungspartnerschaften eingeht, hatten die angehenden Lehrer*innen außerdem die Gelegenheit, sich selbst ein Bild davon zu machen, welche Möglichkeiten ein Gedenkstättenbesuch mit einer Schulklasse bietet. Auf diese Weise wurde auch das Ziel der Exkursion unterstützt, mit theoretischen Kenntnissen in der Praxis Anregungen für die künftige Vorbereitung, Planung, Durchführung und Nachbereitung einer schulischen Exkursion zu erhalten.

Das Seminar und Frau Wüllner bedanken sich herzlich bei der Fachschaft Erziehungswissenschaft für die finanzielle Unterstützung zur Ermöglichung der Exkursion.

Text: Corinna Böttcher

Besuch der Tagung: „Die Psychologisierung des Pädagogikunterrichts“

Hintere Reihe v.l.: Wiebke Erdmann, Stephanie Kocks, Christiane Kelm, Sabrina Frackowiak, Sabrina Wüllner, Michael Rochnia; Vordere Reihe v.l.: Kristina Rendl, Bettina Ötvös

3.7.2018, Universität Paderborn - Arbeitsbereich Unterrichtsfach Pädagogik

Anfang Juli nahmen sieben Studierende des Unterrichtfaches Pädagogik begleitet durch die Dozentin Sabrina Wüllner an der Tagung, die unter dem Titel „Die Psychologisierung des Pädagogikunterrichts“ stattfand, teil. Im Fokus der Vorträge und Diskussionen stand die Frage, wie mit psychologischen Inhalten im schulischen Pädagogikunterricht umgegangen werden kann. Auf die Einführung in die Thematik durch Jun.-Prof. Dr. Katharina Gather folgten drei Vorträge von FachdiaktikerInnen:

Prof. Dr. Jörn Schützenmeister (Münster): Von der Psychologisierung der Pädagogik zur Pädagogisierung der Psychologie im Pädagogikunterricht von NRW

Dr. Elmar Wortmann (Dortmund): Die Bedeutung psychologischer Inhalte im Pädagogikunterricht

Dr. Nadja Badr (Zürich): Stärken und Herausforderungen der Pädagogikim gymnasialen Triplefach, Philosophie, Pädagogik und Psychologie‘